Glossar

Iontophorese

Hierbei werden die betroffenen Körperteile in zwei Wasserbecken getaucht, zwischen denen Elektroden eine geringe Spannung aufbauen. Der Strom fließt von der einen Hand (bzw. Fuß) über den Körper in die andere. Auf bislang unerklärliche Weise werden dadurch die Schweißdrüsen von ihrer überaktiven Nervenverbindung entkoppelt. Es kommt zu einer funktionellen Hemmung des Sekretionsmechanismus der Schweißdrüsen. Innerhalb mehrerer Wochen verringert sich die Schweißbildung deutlich. Dieser Effekt ist zwar nicht von Dauer, kann aber durch eine kontinuierliche Behandlung dem Patienten dauerhaft helfen. Für dieses Verfahren kommen hauptsächlich Patienten in Frage, bei denen die Schweißproduktion an Händen und Füßen reduziert werden soll.