Hitzschlag
Ein Hitzschlag tritt auf, wenn der Körper nicht mehr in der Lage ist, genügend Schweiß zu produzieren, um die Körpertemperatur zu senken. Diese Wärmeregulationssysteme sind immer dann überlastet, wenn die Umgebungstemperatur und zusätzlich auch die Luftfeuchtigkeit sehr hoch sind oder die Wärmeabgabe des Körpers gestört ist. Eine Ursache kann mangelnde Flüssigkeitszufuhr sein. Eine erhöhte Herz- und Atemfrequenz und hohes Fieber sind die Folge. Erste Anzeichen eines Hitzschlags sind eine stark erhöhte Körpertemperatur sowie heiße, trockene, rote Haut. Zusätzlich können Schwindel, Kopfschmerzen oder Erbrechen auftreten. In schweren Fällen kann es auch zu Bewusstlosigkeit und Krampfanfällen kommen. Besonderes betroffen sind Sportler, Übergewichtige und Säuglinge sowie Personen mit Durchblutungsstörungen (z. B. bei Diabetes mellitus) oder bestimmten Hautkrankheiten mit verminderter Schweißproduktion
(z. B. Fischschuppenkrankheit oder Neurodermitis). Der Betroffene muss möglichst schnell gekühlt werden. Hilfreich hierbei sind feuchte Laken oder Tücher. Um einen Hitzschlag zu vermeiden, sollte man bei Hitze anstrengenden Tätigkeiten möglichst aus dem Weg gehen. Atmungsaktive Kleidung und eine kleine Abkühlung mit kaltem Wasser zwischendurch sind ebenfalls hilfreich.
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