Glossar

Elektrolyte

Salz auf der Haut? Der Schweiß, der uns von der Stirn tropft, schmeckt nach Salz. Dieser Geschmack kommt von den Elektrolyten, den in der Körperflüssigkeit gelösten Mineralstoffen. Sie sorgen dafür, dass elektrische Impulse im Körper weitergeleitet werden. Wenn Muskeln in Bewegung sind und sich zusammenziehen, wird Energie produziert. Zwei Drittel der Energie wird in Form von Wärme abtransportiert. Vermehrte Schweißbildung kann zu Elektrolytverlusten führen. Pro Liter Schweiß werden 300 – 1200mg Natrium, 15 – 1200mg Kalium, 15 – 70mg Calcium und 5 – 35mg Magnesium ausgeschieden. Das bedeutet, dass nach dem Schwitzen nicht nur die Flüssigkeitsspeicher wieder aufzufüllen sind, auch die Mineralstoffe müssen wieder zugeführt werden.

Bei langen sportlichen Ausdauerbelastungen kann es außerdem zu einem erheblichen Verlust an Spurenelementen kommen. Vor allem die Zink- und Eisenspiegel sind bei Ausdauersportlern häufig niedrig. Zink geht über den Schweiß verloren. Bei Eisen ist der Mechanismus etwas anders: Durch die mechanische Belastung der Fußsohle, besonders bei Laufsportlern, haben die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) dieser Region eine stark verkürzte Lebensdauer. Da das in ihnen enthaltene Eisen aber nur in sehr geringem Maße zurückgewonnen werden kann, ist der Eisenbedarf erhöht.