Dehydration
Unter Dehydration versteht man den vermehrten Verlust von Körperflüssigkeit, ohne dass ausgleichend Flüssigkeit aufgenommen wird. Ein zu großer Flüssigkeitsverlust kann über den Magen-Darm-Trakt, die Atemluft, über den Urin oder über die Haut (Schwitzen) sowie durch einen großen Blutverlust erfolgen. Man unterscheidet daher zwischen drei Arten der Dehydration:
- isotone Dehydration: Der Verlust von Wasser und Salz erfolgt im gleichen Verhältnis. Dies ist vor allem bei unzureichender Wasser- und Natriumzufuhr der Fall, aber auch bei Erbrechen oder Durchfall.
- hypertone Dehydration: Der Verlust von Wasser erfolgt ohne einen Verlust von Salz. Dies kann z. B. bei Fieber und Verdursten der Fall sein.
- hypotone Dehydration: Der Verlust von Salz erfolgt ohne einen Verlust von Wasser. Dies geschieht, wenn zu viel Salz ausgeschieden wird, wie etwa bei starkem Schwitzen. Diese Form der Dehydration findet man häufig bei anstrengenden körperlichen Betätigungen.
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