Glossar

Alter

Genau wie der Körper verändert sich auch das Schwitzverhalten mit zunehmendem Alter. Kinder schwitzen kaum, Jugendliche meist übermäßig viel, Erwachsene normal und Frauen während der Wechseljahre wieder vermehrt.

Kinder schwitzen anders als Erwachsene, da die geruchsbildenden apokrinen Schweißdrüsen erst im Verlauf der Pubertät aktiv werden. In dieser Phase kann sich zudem die Hyperhidrose entwickeln. Sie erreicht ihren Gipfel zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr und nimmt danach wieder ab.

Auch Hormone haben Einfluss auf das Schwitzen. Somit kommt es in der Menopause – die es übrigens auch bei Männern gibt – häufig zu Veränderungen in der Schweißmenge. Nicht zu vergessen die körperliche Fitness. Diese lässt bei den meisten Menschen im Laufe des Lebens nach, der Körper produziert dadurch weniger Schweiß. Aber: Wer sich im Alter fit hält, schwitzt genauso wie in jungen Jahren.